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Freiberg aktuell
Wirtschaft, Kultur, Termine, Stadtplan

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Freiberg verknüpft Tradition und Innovation Zum Zeitpunkt des Erscheinens des Stadtmagazins 2006 bietet sich in unserer Stadt eine besondere Situation: Wir stehen unmittelbar vor der Gründung der Stadtmarketing GmbH, für die als Gesellschafter die Stadt Freiberg und der Stadtmarketingverein vorgesehen sind. Der Gesellschaftsvertrag steht im Stadtrat vor der Beschlussfassung und alle Vorbereitungen sind darauf ausgerichtet, diese Gesellschaft ab Jahresmitte selbstständig arbeiten zu lassen. Von dieser GmbH wird ein breites Aufgabenspektrum bearbeitet werden, das die Durchführung der Stadtfeste ebenso einschließt wie die Absicherung der dafür erforderlichen Infrastruktur, von der Bewirtschaftung der Nikolaikirche und des Messeplatzes bis hin zur gesamten touristischen Vermarktung unserer Stadt. Ein ganz besonderes Marketing ist erforderlich für das derzeit größte kommunale Vorhaben – die Sanierung und den Umbau von Schloss Freudenstein. Dieses über Jahrhunderte vernachlässigte und nur als Speicher genutzte Bauwerk soll später neben dem Sächsischen Bergarchiv auch eine bedeutende mineralogische Sammlung aufnehmen, die von der TU Bergakademie betreut wird. Die Finanzierung dieses Bauvorhabens geschieht zu einem großen Teil mit Fördermitteln der Europäischen Union innerhalb des Programms „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“. Bemerkenswert ist, dass nicht nur Schloss Freudenstein, sondern die gesamte Altstadt, das heißt die Infrastruktur rund um das Schloss, durch dieses Programm eine Chance erhält, die wir in Form vieler Einzelprojekte nutzen. Um dafür die richtige Marketingstrategie zu finden, wird es in diesem Jahr einen öffentlichen Wettbewerb geben. Überzeugen Sie sich selbst: Der Umbau von Schloss Freudenstein geht zügig voran, die Schmalen Häuser sind bereits im Rohbau fertig gestellt. Am Kirchenflügel wurde das Dach abgenommen, nach der Entkernung soll in diesem Trakt das Gebäude für das Sächsische Bergarchiv untergebracht werden. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass das gewaltige Bauvorhaben Schloss Freudenstein nur durch gemeinsames Agieren von Stadt, TU Bergakademie Freiberg und Sächsischem Bergarchiv als zukünftige Nutzer sowie der sächsischen Behörden und Ämter bewältigt werden kann. Lassen Sie mich abschließend noch auf einen Höhepunkt hinweisen, der so recht in den Rahmen unserer EFRE-Förderprogramme passt: Es handelt sich um die Ausstellung der historischen Musikinstrumente, die bei der Sanierung der kurfürstlichen Begräbniskapelle im Freiberger Dom entdeckt, abgenommen, restauriert und teilweise nachgebaut wurden. Diese Ausstellung im Stadt- und Bergbaumuseum der Stadt Freiberg ist ein weiterer kultureller Höhepunkt des Jahres 2006. Glück auf! Dr. Uta Rensch, Oberbürgermeisterin

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